Spektroskope

Laborspektroskope zur Messung von Emissions- und Absorptionsspektren

Krüss bietet zwei Modelle an Laborspektroskopen an: das Spektroskop 1701 und die Handspektroskope 1501 – 1504, hervorragend geeignet für die qualitative Analyse und Messung von Emissions- und Absorptionsspektren.

Das Spektroskop 1701 ist leicht zu kalibrieren, und sowohl Beobachtungsrohr als auch Okular sind beweglich. Es eignet sich zur qualitativen Beobachtung und Messung von Emissions- und Absorptionsspektren. Ideal für Schulen und Universitäten. Das Skalenrohr ist feststehend und hat eine 200-teilige Skala. Das Spektroskop arbeitet nach Kirchhoff-Bunsen. Zum Zubehör gehören u.a. eine Skalenbeleuchtung für Merk- und Wellenlängenskala, ein Ersatz-Prisma und eine Ersatz-Lampe. Die Spezifikationen im Detail:

  • Beobachtungsrohr: beweglich, mit Arretierschraube
  • Verschiebbares Okular, Objektiv: 18 mm / 160 mm
  • Spaltrohr: feststehend, mit symmetrischem Spalt
  • Objektiv: 18 mm / 160 mm
  • Skalenrohr: feststehend, 200-teilige Skala
  • Okular: 18 mm Öffnung, 90 mm Brennweite
  • Skala: in Wellenlängen justierbar
  • Flintglasprisma: 60°, Basislänge 20 mm, Höhe 30 mm, Winkeldispersion C-F = 2°

Die Handspektroskope 1501 und 1504 sind portable Präzisions-Spektroskope, die die meisten Anwendungsbereiche im Labor abdecken. Je nach Modell beinhalten die Spezifikationen z.B. eine zusätzliche Wellenlängenskala 400-750 nm, die Lineardispersion von 60 mm, einen einstellbaren Spalt und eine Winkeldispersion von C-F = 7°.

Die Handspektroskope 1501 und 1504 eignen sich ideal zur Demonstration im Unterricht und zur Beobachtung von Emissions- und Absorptionsspektren, zur Kontrolle der Linienspektren von Gasentladungslampen und für Einzel- und Vergleichsbeobachtungen und Spektraluntersuchungen.

Die Spezifikationen im Detail:

Handspektroskop 1501

  • Spalt: einstellbar
  • Amiciprisma: Winkeldispersion C-F = 7°, Lineardispersion 60 mm

Handspektroskop 1504

  • Spalt: einstellbar
  • Amiciprisma: Winkeldispersion C-F = 7°, Lineardispersion 60 mm
  • Wellenlängenskala: 400 – 750 nm

Zubehör:
1510 Stativ
15081 Beleuchtung für Wellenlängenskala, mit 12 V-Lampe

Für detaillierte Informationen zu Preisen und Verfügbarkeit der Labor- und Handspektroskope kontaktieren Sie bitte Ihren nächstgelegenen Krüss Händler, der Ihnen gerne hilft.

PDFTechnische Spezifikationen finden Sie im entsprechenden Datenblatt zum Herunterladen.

Zur Geschichte des Spektroskops

Spektroskope spielen eine wichtige Rolle in der modernen Analytischen Wissenschaft, mit Anwendungen in so unterschiedlichen Bereichen wie Forensik, Qualitätskontrolle und Astronomie. Die Bestimmung von Anwesenheit und Konzentration der Elemente in einer Probe ist ein wichtiger Bestandteil der Arbeit moderner analytischer Labore. Aber das Spektroskop spielte auch eine entscheidende Rolle bei der Geburt der modernen Wissenschaft an sich.

Eines der ersten Objekte, die spektroskopisch untersucht wurden war die Sonne, und zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde zum ersten Mal festgestellt, dass das durch Isaac Newton bekannt gewordene Regenbogen-Spektrum nicht kontinuierlich war. Die dunklen Streifen, die wir heute als Absorptionslinien bezeichnen, wurden zunächst Fraunhofer-Linien genannt. Nach dem deutschen Wissenschaftler, der sie systematisch mit seiner neuen Erfindung – dem Spektroskop – kartierte. Seine Studien führten zu der Entdeckung, dass jedes Element eine charakteristische Linie oder eine Reihe von Linien besaß, und dass diese somit zur Identifizierung einer Probe diente.

Die Arbeit vieler Wissenschaftler in jenem Jahrhundert führte zur fortschreitenden Erschließung der Spektren zahlreicher Elemente, aber ein Rätsel stellte die Spektrallinie der Sonne bei 587,49 nm dar, die keinem bekannten Element zugeschrieben werden konnte. Der Astronom Norman Lockyer nahm an, dass dies ein Element sein müsse, das bislang auf der Erde unbekannt sei; es wurde Helium benannt – nach dem griechischen Wort für die Sonne, Helios. Heute wissen wir, dass Helium das zweithäufigste Element im Universum ist, doch seine Existenz war unbekannt, bevor ein Spektroskop es entschlüsselte.

 

Handspektroskop 1504
Handspektroskop 1504

Handspektroskop 1501
Handspektroskop 1501

Laborspektroskop 1701
Laborspektroskop 1701