Labormikroskope

Mikroskope für die professionelle Anwendung in Forschung und Industrie

Krüss bietet zwei Modelle für elaborierte medizinische und biologische Untersuchungen.

Das biologische Invers-Mikroskop MBL 3200 dient zur Identifizierung und Analyse biologischer Substanzen und Kulturen. Es hat einen Spiegelreflex- und Videokamera-Anschluß über Foto- und C-Mount-Videoadapter.

Das metallurgische Auflicht-Mikroskop MBL3300 findet Verwendung bei der Identifizierung und Analyse von allen Metallen. Es ist ideal für den Einsatz in der Industrie, z.B. um die Qualität von Güssen, Rohmaterialien und metallischen Strukturen nach der Wärmebehandlung zu bewerten. Es hat Anschlussmöglichkeiten für Foto- und Videokamera.

Die binokular- und trinokularen robusten Mikroskope der MBL2000-Serie wurden für universelle Anwendungen in Forschung, Medizin, Ausbildung und Industrie entwickelt. Diese Serie hat einen binokularen optischen Kopf mit der Möglichkeit, den Augenabstand einzustellen, eine Skala zum Dioptrienausgleich und erlaubt die Einstellung von Grob- oder Fein-Modus. Es ist mit einer Phasenkontrasteinrichtung erweiterbar und bietet beidseitigen koaxialen Grob- und Feintrieb.

Die kostengünstigen Monokularmikroskope der MML-Reihe wurden für einfache Laboranwendungen oder die Ausbildung in Schulen oder Betrieben entwickelt. Sie sind bestens geeignet für den Einstieg in die Mikroskopie. Alle MML-Geräte sind mit einem 450- Schrägeinblick und einem um 360° drehbaren Optikkopf versehen, haben Grob- und Feintrieb und eine integrierte Lichtquelle.

Für detaillierte Informationen zu Preisen und Verfügbarkeit unserer Mikroskope für professionelle Anwendungen in Labor und Biologie kontaktieren Sie bitte Ihren nächstgelegenen Krüss Händler, der Ihnen gerne hilft.

PDFTechnische Spezifikationen finden Sie im entsprechenden Datenblatt zum Herunterladen.

3 Jahre Garantie für alle Kruess Mikroskope

Wie funktioniert die Köhler-Beleuchtung?

So wie eine hochwertige Optik ein wesentlicher Bestandteil der modernen Mikroskopie ist, bedeutet auch die Probenbeleuchtung einen weiteren wichtigen Baustein für das Erfolgsrezept. Wenn die Beleuchtung des Objekts kein helles, scharfes Bild ohne Schatten, Glanz oder andere Artefakte liefert, spielt es keine Rolle, wie gut das Instrument gebaut ist oder wie gut die Probe vorbereitet wurde.

In der frühen Mikroskopie, war es ein immer wiederkehrendes Problem, dass das optische System ein Bild der Glühwendel sowie auch der Probe abbildete. Die unmittelbare Lösung, das Bild des Filaments mit einem Filter oder Diffusor zu maskieren, schafft seine eigenen Probleme – es verringert die Qualität und Intensität des einfallenden Lichtes auf die Probe und verändert das Spektrum.

Der Lösungsansatz von August Koehler wurde im späten 19. Jahrhundert entwickelt und wird noch heute universell eingesetzt. Hierbei wird ein Bild der Glühwendel durch die Optik des Kondensators auf die Ebene der Aperturblende fokussiert.

Dies bedeutet, dass bei der Passage durch die Probe die Strahlen des Filaments parallel laufen und innerhalb des optischen Pfades fokussieren statt auf der Ebene der Probenabbildung. Eine simple aber raffinierte Technik, da der Fokus von Lampe und Gegenstand separat kontrolliert wird.

Die Köhler-Beleuchtung ist seit über einem Jahrhundert ein Hauptmerkmal der Lichtmikroskopie, sie bietet eine maximale Ausleuchtung des Objekts, ohne Verzerrung des Weisslicht-Spektrums oder unerwünschte Schatten oder Lichtkränze.

 

Metallurgisches Auflichtmikroskop MBL3300
Metallurgisches Auflichtmikroskop MBL3300

Multifunktionsmikroskop MBL2000
Multifunktionsmikroskop MBL2000

Invers-Mikroskop MBL3200
Invers-Mikroskop MBL3200